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Keine Punkte beim Tabellenzweiten

Keine Punkte beim Tabellenzweiten

Meteor erwischte beim Aufstiegskandidaten Polar Pinguin eine gebrauchte zweite Halbzeit, in der man sich in dauerhafte Diskussionen verstrickte, sich dadurch selbst aus dem Konzept brachte und schließlich nicht unverdient mit 0:2 verlor.

Die Weddinger starteten stark in die Partie. Nach dem 10:2-Kantersieg in der Vorwoche hatte die Mannschaft von Hakan Cankaya offensichtlich viel Selbstvertrauen mitgebracht und so spielten Meteor von Beginn an ordentlich nach vorne. Fast hätte das auch zur frühen Gästeführung gereicht, der Abschluss von Solomon Okoronkwo landete aber am Innenpfosten des Gästetores. Meteor blieb jedoch am Ball und spielte sich einige gute Szenen heraus, Polar-Torhüter Mohamed Mahawech war aber stets auf der Höhe.

Auf der anderen Seite ließen die Weddinger nicht viel anbrennen. Polar versuchte ins Spiel zu kommen, gegen gut gestaffelte Meteoriten kam man aber zunächst zu keinen nennenswerten Abschlüssen. Das ändete sich kurz vor der Halbzeitpause, als der erfahrene Nicolai Matt einen weiten Freistoß in den Gäste-Strafraum schlug. Obwohl der Ball lange in der Luft war und so auf nicht viel Gefahr hindeutete, stand plötzlich Nicolas Koch blitzeblank vor Selvedin Begzadic und hatte keine Schwierigkeiten den Ball zur, zu dieser Zeit überraschenden, 1:0-Heimführung zu verwandeln (39.). Meteor brauchte aber nicht lange, um sich wieder aufzurappeln und nur gut fünf Minuten später fast der Ausgleich mit dem Halbzeitpfiff. Einen Feistoß Bilal Cubukcus versuchte Roman Schulze per Kopf zu klären, fälschte den Ball jedoch aufs eigene Tor. Mit einem Sensationsreflex lenkte Torhüter Mahawech den Ball aber noch über die Latte. Aus der Ecke entstand keine Gefahr und kurz darauf pfiff Schiedsrichter Konstantin Herr, der keine leichte Partie hatte, das Spiel zu Pause.

Was dann in der zweiten Hälfte mit unseren Meteoriten passierte, war nicht zu erklären. Urplötzlich schien es, als hätte die Mannschaft von der Ungarnstraße das Fußballspielen verlernt. Fast nichts klappte mehr und so kamen die Gastgeber, die nun hoch pressten, immer besser ins Spiel. Das führte dann in der 52. Minute auch zum 2:0. Nachdem Meteor vor dem eigenen Strafraum in einem harten Zweikampf den Ball verlor, bekam Valdrin Dakaj diesen in den Fuß gespielt. Der ging daraufhin in den Strafraum und nahm das ungeschickte Abehrverhalten Lennart Nerlichs dankbar an. Schiedsrichter Herr zeigte auf den Punkt, Nicolai Matt verwandelte sicher.

Spätestens jetzt hätte Meteor eine fußballerische Reaktion auf dem Platz zeigen sollen, gezeigt wurden aber nur Emotionen, die in langwierige Diskussionen endeten. Die Pinguine nutzten die Konzentrationsschwierigkeiten der Weddinger und spielten sich nun einige Hochkaräter heraus, die der gute Begzadic aber allesamt abwehren konnte. Und wenn er dann doch mal geschlagen war, half der Pfosten, wie beim Abschluss von Valdin Dakaj in der 61. Minute. Eine Viertelstunde vor Schluss dezimierte sich die Elf von Hakan Cankaya selbst, als Özkan Sarac wegen einer recht harmlosen Äußerung zum Linienrichter die Ampelkarte gezeigt bekam. Spätestens jetzt war klar, dass an diesem Tag nichts mehr gehen sollte. Und so blieb es beim, insbesondere aufgrund der schwachen zweiten Halbzeit, verdienten 2:0 für die Polar Pinguin.

Während für die Pinguine der Blick Richtung Tabellenspitze geht, geht es für Meteor nun am kommenden Freitag im Heimspiel gegen Concordia Wittenau darum, nicht weiter in den Abwärtsstudel hineinzugeraten. Positiv stimmt, dass in der Vergangenheit einem schwachen Spiel oft ein richtig starkes folgte. Insofern, liebe Meteorfans, seid dabei, wenn es am 16.02.24 um 19:45 Uhr an der Ungarnstraße wieder heißt: Meteor 06 – #fussballerleben.

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Kantersieg an der Ungarnstraße

Kantersieg an der Ungarnstraße

Meteor brennt gegen den SC Gatow ein wahres Fußballfeuerwerk ab und gewinnt nach einer überragenden Offensivleistung mit 10:2.       

Erst brannte die Kamera, dann der Fußballplatz. Vor Beginn der Partie löste sich die Videokamera der Meteoriten in Rauch auf, so dass es leider keine Bewegtbilder der Partie gibt. Störte die Mannen von Hakan Cankaya aber kein bisschen und so zeigte man zum Rückrundenabschluss eine einmalige Offensivleistung. Trotzdem, die erste Chance gehörte erst einmal den Gästen, die gar nicht so schlecht waren, wie vielleicht das Endergebnis vermuten ließe. Die Chancenverwertung Gatows war allerdings über die gesamte Partie nur so semi gut. So auch in der sechsten Spielminute, als Thorbjörn Teschendorf einen Katastrophenpass von Bilal Cubukcu erlief, dann aber völlig frei am Kasten vorbei schob.

Besser machten es die Weddinger, die an diesem Freitagabend ordentlich Zielwasser getrunken hatten. Das 1:0 von Neuzugang Pascal Jüterbock nach Vorlage Solomon Okoronkwos in der siebten Minute läutete den Torereigen ein. Zunächst aber für die Gatower Gäste aus Spandau, die bereits in der 15. Minute durch einen von Meteor-Goali Selvedin Begzadic verursachten und von Ramy Raychouni verwandelten Strafstoß ausgleichen konnten. Die Freude bei den Gästen hielt aber nicht lange, denn keine Minute später schnappte sich Okoronkwo einen Fehlpass Gatows und brachte seine Mannschaft sofort wieder in Führung. Das Spiel war bis hierhin ausgeglichen und hätte in beide Richtungen kippen können. Dann aber brach die letzte Viertelstunde vor der Pause an und plötzlich legte Meteor los wie die Feuerwehr, die im späteren Verlauf des Spiels auch noch zum Einsatz kommen sollte. 30. Minute, Flanke Okoronkwo in den Strafraum, Hechtkopfball Ugurtan Cepni, 3:1. 32. Minute, Flanke Cepni, Direktabnahme Jüterbock, 4:1 Meteor. 36. Minute, Flanke „Memo“ Padilla Cross, Okoronkwo mit langem Bein, 5:1. Gatow bekam die Außenbahnen nicht mehr in den Griff und bei Meteor klappte nun beinahe alles. Das 6:1 kurz vor der Pause war der Beleg dafür. Meteor konterte einen Gästeangriff stark zu Ende. Von der Strafraumgrenze lupfte Jüterbock den Ball schließlich noch „Memo“ in den Lauf, der dann für den Pausenstand sorgte.

6:1 zur Pause, ein Ergebnis das normalerweise kaum noch zu nehmen sein sollte. Außer vielleicht durch Gatow. Jeder im weiten Rund hatte das vergangene Wochenende im Hinterkopf, als die Gatower bei Berolina Mitte aus einem 0:4 noch ein 5:5 machten. Für die Mannschaft von der Ungarnstraße hieß es also weiter die Konzentration hochzuhalten. Und voll konzentriert kam Meteor auch aus der Pause. Vor allem Pascal Jüterbock war on fire. Mit seinem dritten Treffer sorgte er nach langer Flanke Cepnis erst für das 7:1 (49.), bevor er nur anderthalb Minuten später auch noch einen Steckpass Okoronkwos zum 8:1 verwandelte. Und plötzlich wachten dann auch die Gäste wieder auf und sorgten, weiter voll nach vorne spielend, für ein kurzes aber intensives Chancenfeuerwerk. 58. Minute, Torabschluss des frei auf Begzadic zulaufenden Raychouni, knapp am Kasten vorbei. In dieser Szene verletzte sich der Gästestürmer leider unglücklich am Knie und musste von der Feuerwehr ins Krankenhaus gebracht werden – die besten Genesungswünsche an diese Stelle auch von unserer Seite an Ramy! Kurz darauf kam binnen 60 Sekunden Onur Uslucan gleich zweimal frei zum Abschluss, schoss den Ball dabei aber erst vorbei und scheitete in der nächsten Szene am gut parierenden Begzadic. Meteor war in dieser Phase defensiv vogelwild und hätte sich über Tore der Gäste nicht beschweren dürfen. Aber wie schon in der ersten Halbzeit lief es in der Offensive richtig gut und in der 66. Minute staubte Cepni einen zuvor nach vorne abgewehrten Torschuss Jüterbocks zum 9:1 ab.

Die anwesenden Meteoriten auf den Tribünen waren verzückt. So etwas hatte es lange nicht mehr an der Ungarnstraße gegeben. Zugutehalten muss man den Gästen aber, dass sie sich zu keinem Zeitpunkt aufgaben, sondern weiterhin versuchten offensiv mitzuspielen. Nach einem Eckball, den Meteor gleich zwei Mal nicht geklärt bekam, war Onur Uslucan dann auch erfolgreich und sorgte mit seinem 2:9 zumindest für ein wenig Ergebniskosmetik (72.). Fast hätte eben jener Uslucan, der nach seiner Einwechselung immer wieder für Gefahr sorgte, auch noch das 3:9 erzielt, scheiterte aber erneut am stark parierenden Begzadic (86.). Den Schlusspunkt setzte dann aber nochmal Jüterbock. Mit seinem fünften Treffer in diesem Spiel erzielte er in der Nachspielzeit noch per direktem Freistoß das 10:2 für seine Mannschaft und machte damit das Ergebnis zweistellig. Wenige Minuten später pfiff Schiedsrichter David Jahn die Partie ab und Meteors höchster Ligasieg oberhalb der Kreisliga war damit verbucht. Für Meteor geht’s nun darum den Schwung aus der Partie mitzunehmen und am kommenden Wochenende bei Polar Pinguin auch den Rückrundenstart erfolgreich zu bestreiten.

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Meteor unterliegt mit 1:2 in Friedenau

Meteor unterliegt mit 1:2 in Friedenau

Stark ins Spiel gestartet, dann durch individuelle Fehler den Gegner stark gemacht – Meteor kommt mit Anlaufschwierigkeiten aus der Winterpause und unterliegt mit 1:2 beim Friedenauer TSC.

Gerade einmal drei Minuten hat es gedauert, da hatte Ugurtan Cepni bereits die Führung für die Meteoriten auf dem Fuß, als er nach Flanke von Winterneuzugang Pascal-Rene Jüterbock frei vor Friedenau-Torhüter Tim Wolter zum Abschluss kam. Der parierte aber stark und vereitelte so die frühe Gästeführung. Aber auch im Anschluss waren die Meteoriten, trotz der durchwachsenen Wintervorbereitung, zunächst überraschend ballsicher und druckvoll unterwegs. Von Friedenau kam in den ersten 15 Minuten nicht viel, bis Meteor in der eigenen Hälfte den Ball vertändelte und dadurch Jonas Buchholz die Chance gab die Heimelf in Führung zu bringen. Friedenaus bester Torjäger ließ sich die Chance nicht entgehen und brachte seine Mannschaft mit ihrer ersten Torchance in Führung.

Im Anschluss daran entwickelte sich ein nach und nach ausgeglicheneres Spiel, mit spielerischen Vorteilen für die Weddinger. Die Gastgeber hingegen wurden immer wieder mit langen hohen Bällen gefährlich, die Meteors Hintermannschaft vor die eine oder andere Herausforderung stellten. Das 2:0 Friedenaus schossen die Meteoriten dann aber gleich selbst. Einen flach in den Strafraum gespielten Ball wollte Bahadir Katirci neben den Kasten klären, zirkelte die Kugel dabei aber formschön und unhaltbar für Torhüter Selvedin Begzadic ins lange Eck. Bitter für die Meteoriten, die sich das Leben selber schwer machten. Aufgeben war aber keine Option und so spielte die Mannschaft von Hakan Cankaya munter weiter nach vorne und kam dadurch auch zu gefährlichen Abschlüssen. Nach 35 Minuten hatte Solomon Okoronkwo den Anschluss auf dem Fuß, als Distanzschuss Caglar Halicis abstauben wollte, aber am überragend reagierenden Heimtorhüter scheiterte. Nur wenige Sekunden später machte er es aber um Längen besser, als er eine Ecke Halicis mit dem langen Bein zum 1:2-Anschlusstreffer verwandelte. Die Gäste glaubten weiter an sich und wollten nun noch vor der Pause den Ausgleich. Und kurz vor dem Halbzeitpfiff war es dann auch fast so weit. Erneut brachte eine Ecke von Caglar Halici Gefahr, Torhüter Wolter fischte den Ball aber noch aus dem langen Eck. Dann war Pause und beide Mannschaften bekamen Gelegenheit sich die Knochen aufzuwärmen. Mit der untergehenden Sonne wurde es nämlich bitterkalt im weiten Rund.

In der zweiten Spielhälfte agierten beide Mannschaften deutlich besser gestaffelt, was dazu führte, dass lange Zeit nicht viel los war in den jeweiligen Strafräumen. Erst nach über einer Stunde gab es die nächsten gefährlichen Torgelegenheiten auf beiden Seiten. Zunächst haute Patrick Magiera einen direkten Freistoß an die Unterkante der Latte des Tor der Meteoriten, anderthalb Minuten später scheiterte auch „Memo“ Padilla Cross am Aluminium, als er nach einem Doppelpass mit Okoronkwo frei vor Torhüter Wolter auftauchte, aber nur den Innenpfosten traf. Dann war es das aber auch wieder mit dem Chancenreichtum und auf beiden Seiten gab es nicht mehr viel Erwähnenswertes zu sehen. Am Ende des Spiels pfiff Schiedsrichter Sinan Alan die Partie überpünktlich ab und so muss sich Meteor im nachgeholten 13. Spieltag mit null Punkten zufrieden geben.

In der kommenden Woche endet dann mit der nachgeholten Partie am Freitag gegen den SC Gatow auch die Hinrunde für unsere Mannschaft. Gegen den direkten Tabellennachbarn geht es für Meteor dann schon darum, nicht in den Abstiegsstrudel hineingezogen zu werden. Es gilt bis dahin also auf dem Trainingsplatz ordentliche Leistungen abzurufen, um am Freitagabend gut vorbereitet das Heimspiel bestreiten zu können.

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Pflichtspielstart in Friedenau

Pflichtspielstart in Friedenau

Nach sechs Wochen Winterpause endet die Vorbereitung für unsere Meteoriten mit dem ersten Nachholspiel der Hinrunde am Sonntag um 16 Uhr im Friedrich-Ebert-Stadion beim Friedenauer TSC.

Für Meteor geht es am nachgeholten dreizehnten Hinrunden-Spieltag zum Friedenauer TSC. Drei Punkte vor den Meteoriten in der Landesligatabelle stehend, hatten die Friedenauer eine ähnlich durchwachsene Wintervorbereitung wie unsere Mannschaft. Kaltes Wetter und harte Böden führten zu wenig Testspiel-Möglichkeiten, so dass das letzte Spiel beider Teams schon einige Tage zurückliegt. Die Friedenauer versuchen sich am 24.01. noch einmal im Vorbereitungsspiel gegen Brandenburg 03, Meteor wird tatsächlich erst am Sonntag feststellen, wie sehr die Wintervorbereitung wirklich gefruchtet hat. Das einzige Spiel in den vergangenen Jahren zwischen beiden Vereinen war in der Wintervorbereitung 2020, das Meteor damals mit 4:2 in Friedenau gewann. Seitdem ist aber viel passiert und die Kader sehen komplett anders aus. Wie dem auch sei, für beide Vereine geht es am Sonntag in Schöneberg um die Bestimmung der weiteren Zielrichtung. Wird man noch einmal an die Top-5 anknüpfen können oder sich im Mittelfeld festspielen. Richtige Prognosen lassen sich noch nicht ziehen.

Da auch das schöne Wetter noch etwas Anlaufschwierigkeiten hat, dürfen unsere Männer gerne von außen heiß gemacht werden. Also liebe Meteoriten, begleitet uns nach Friedenau und lasst uns zusammen gut ins neue Fußballjahr starten. Nur gemeinsam sind wir stark!       

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Zum Frühstück nach Wittenau

Zum Frühstück nach Wittenau

Früh aufstehen hieß es am heutigen Sonntag, wenn man es mit den Meteoriten hält. Bereits um 11:45 Uhr geht es für unsere Mannschaft auswärts beim Wittenauer SC Concordia im Stadion Wittenau um Punkte.

Dabei sind die Wittenauer nicht gerade eine Lieblingsmannschaft der Weddinger. Von drei Aufeinandertreffen gewannen die Nordberliner gleich zwei, das dritte endete Unentschieden. Gut in Erinnerung ist auch noch das 1:4 am zweiten Spieltag der Saison 2019/2020. Damals ging unsere Mannschaft früh in Führung, musste dann gleich vier Gegentore hinnehmen und verlor auch noch zwei Spieler mit schweren Knieverletzungen. Ein Spiel, das damals im Anschluss Meteors halbe Saison auf den Kopf stellen sollte.

Aber seitdem ist viel passiert und mittlerweile spielen beide Mannschaften auf einem ähnlich hohen Leistungsniveau. Eng in der Tabelle beisammen, kann Meteor mit einem Auswärtserfolg beim Tabellensechsten wieder vorbeiziehen und auch den Anschluss an die Tabellenspitze wieder herstellen. Dazu bedarf es aber einer insgesamt spielerisch deutlich besseren Leistung als noch am vergangenen Freitag auf der Ungarnstraße. Gut aufpassen müssen unsere Meteoriten auf Concordias Ausnahmestürmer Marvin Teuber, der bisher immer gegen unsere Mannen getroffen hat, wenn er denn auf dem Platz war.

Andererseits muss sich auch Meteor nicht verstecken, stellen die Weddinger mit 22 Saisontreffern in nur neun Spielen die drittbeste Offensive der ganzen Liga und mit erst 12 Gegentoren sogar die zweitbeste. Nur mit der Konstanz hapert es noch ein wenig. Zeit wird’s, um in Wittenau eine neue Erfolgsserie zu starten. Damit das gelinkt, wünschen wir uns auch wieder positive Unterstützung von den Rängen. Darum, liebe Meteoriten, schnappt euch euer Frühstück und dann los nach Wittenau. Wir freuen uns auf euch!    

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Heimniederlage im Spitzenspiel

Heimniederlage im Spitzenspiel

Gegen einen kompakt agierenden Berliner SC II findet Meteor spielerisch nur wenig Mittel und verliert trotz Pausenführung mit 1:2.

Viel vorgenommen hatte sich die Mannschaft von der Ungarnstraße. Mit einem Sieg gegen die Zweitvertretung des Berliner SC hätte man für zwei Nächte die Tabellenführung übernehmen können. Nach der Niederlage bleibt aber nur der siebte Tabellenplatz.

Dabei ging es zunächst ganz gut los. Meteor kontrollierte Ball und Spiel und ließ hinten wenig anbrennen. So richtig Gefahr für des Gegners Tor kam dabei aber auch nicht auf. Die Heimelf spielte vor allem durch die Mitte, kam so aber gegen eng gestaffelte Wilmersdorfer kaum zum Abschluss. Die Gäste setzten auf ein anderes Pferd. Auf rutschigem Geläuf spielten die Wilmersdorfer überwiegend mit langen hohen Bällen auf die schnellen Außenspieler und versuchten dadurch die Meteoriten in Bedrängnis zu bringen. Und obwohl die Heimelf zwar meist am Ball war, waren die wenigen Chancen des Berliner SC II gefährlicher. Als dann Meteor mal die Taktik der Gäste ausprobierte, fiel auch gleich die 1:0-Heimführung. Als ein Verteidiger vom Berliner SC einen langen Ball der Heimelf verfehlte, lief Jamal Dähn gut durch und brachte von der Grundlinie eine starke Flanke auf Marcos Terzopoulos-Koutsoubas. Der legte quer und Simon Böhm erzielte mit seinem fünften Saisontreffer die 1:0-Führung für unsere Männer (30.). Anders als erwartet, schien dieses Tor unsere Meteoriten jedoch nicht zu stärken. Ab diesem Zeitpunkt lief für die Mannschaft von Hakan Cankaya nicht mehr viel. Im Gegenteil, nun wurden auch die Mannschaft aus Wilmersdorf mutiger im Offensivspiel und kam noch vor der Pause zu richtig guten Gelegenheiten. Knapp fünf Minuten nach Meteors Führung rettete erst Selvedin Begzadic gegen den schnellen Stefan Glaser, bevor sich Rick Mickael Ella noch in den Nachschuss aufs nun leere Tor von Kubilay Camurdas warf. Nur einige Minuten später war es erneut Glaser, der Begzadic testete, dieses Mal mit einem strammen Schuss von der Strafraumgrenze, im Torwart Meteors aber seinen Meister fand. Direkt danach pfiff Schiedsrichter Kevin Sonder, der mit der fairen Partie keine Schwierigkeiten hatte, zur Pause.

Gebracht hat diese aber hauptsächlich den Gästen etwas. Meteor kam nun gar nicht mehr ins Offensivspiel. Keinen einzigen ernstzunehmenden Abschluss in der zweiten Spielhälfte, so die maue Bilanz der Weddinger. Der Berliner SC II war nun die spielbestimmende und klar bessere Mannschaft. Und so kam es, wie es kommen musste. Nach einem gegnerischen Eckball ging Sertac Beyazgül etwas ungeschickt in den Zweikampf. Da sich dieser im eigenen Strafraum zutrug, zeigte Schiedsrichter Sonder auf den Punkt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Danilo Arsic sicher zum 1:1-Ausgleich (68.). Und mit diesem Punkt hätten am Ende wohl beide Vereine nach dem Spielverlauf leben können, aber die Wilmersdorfer auf dem Platz wollten mehr. Und wieder war es eine Ecke, die für Gefahr und schließlich auch für das 1:2 sorgte. Nachdem Meteor den Eckball nicht herausverteidigt bekam, war Jakob Heilmann zur Stelle und brachte nun seine Mannschaft aus zentraler Position in Führung (81.). Erst jetzt wurde Meteor wieder etwas aktiver, zum großen Wurf sollte es jedoch nicht mehr reichen. Bis zum Ende der siebenminütigen Nachspielzeit sprang nichts Bedeutendes mehr heraus und Meteor musste sich letztlich auch verdient mit 1:2 gegen den Berliner SC II geschlagen geben. Aber die Saison ist noch lang und das Feld eng zusammen. Kaum war mal eine Landesligastaffel so ausgeglichen, wie in dieser Saison. Jeder kann jeden schlagen und so heißt es für unsere Mannen, wieder voller Optimismus und Selbstbewusstsein auch ins nächste Spiel zu gehen. Am Sonntag geht es dann für unsere Mannschaft zu Concordia nach Wittenau.

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Spitzenspiel an der Ungarnstraße

Spitzenspiel an der Ungarnstraße

Am heutigen Freitag begrüßt Meteor um 19:45 Uhr den Berliner SC II zum Spitzenspiel an der Ungarnstraße.

Es geht um die Tabellenführung, wenn Schiedsrichter Kevin Sonder heute Abend die Partie zwischen dem heimischen Tabellenvierten und dem Tabellenzweiten aus Wilmersdorf, Berliner SC II, anpfeift. Der Sieger der Partie wird nämlich zumindest bis Sonntag die Tabellenführung übernehmen. Einen besseren Grund kann es doch kaum geben, heute Abend trotz Nieselwetters die Ungarnstraße zu besuchen.

Die Wilmersdorfer sind zuletzt ordentlich in Schwung geraten. Nach einem durchwachsenen Saisonstart gewannen unsere Gäste zuletzt gleich dreimal in Serie und schoben sich so Schritt für Schritt auf den zweiten Tabellenrang vor. Vor gar nicht langer Zeit gewann man außerdem im Pokal gegen unsere Zweitvertretung gleich mit 9:1. Die Unterstützung unserer Zweiten ist uns heute also noch mehr Gewiss, als es sonst eh schon der Fall ist.

Aber auch unsere Mannschaft muss sich nicht verstecken. Immer mal wieder mit rätselhaften Aussetzern, spielt man in dieser Saison bisher doch insgesamt recht konstant und musste sich in acht Spielen nur zweimal geschlagen geben. Auch im Pokal, der in den vergangenen Jahren nicht gerade zu unseren großen Glanzstücken gehörte, läuft es für unsere Mannen derzeit ziemlich gut. Erstmals seit mehr als zehn Jahren wieder im Achtelfinale stehend, hat sich die Mannschaft von Hakan Cankaya jede Menge Selbstbewusstsein erspielt. Am vergangenen Wochenende schoss man sogar mit 6:0 die Pinguine von der Tabellenspitze. Damit haben sich auch unsere Meteoriten in Schlagdistanz zur Tabellenspitze gebracht. Die letzte Woche gilt es so nun heute abzurunden, um mit einem Heimsieg über Nacht den Gipfel zu erklimmen. Liebe Meteorfans, unterstützt uns bitte wieder zahlreich von außen. Nur gemeinsam sind wir stark!

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Überzeugende Leistung im Flutlichtheimspiel

Überzeugende Leistung im Flutlichtheimspiel

Nach einer frühen roten Karte des Gäste-Torhüters nutzt Meteor die eigene Überzahl konsequent aus und gewinnt gegen Polar Pinguin auch in dieser Höhe verdient mit 6:0.

Polar Pinguin, als Tabellenführer an die Ungarnstraße gereist, wollte nach der hohen Heimniederlage gegen den FC Internationale Berlin im vorherigen Spiel wieder zurück in die Erfolgsspur kommen. In den ersten Minuten entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Zu diesem Zeitpunkt konnte noch niemand ahnen, dass das Spiel nur wenige Minuten später eine einschneidende Wendung nehmen würde. Denn nach einer guten Viertelstunde schlug Meteor-Torhüter Selvedin Begzadic gegen die weit aufgerückten Gäste einen langen Ball in die gegnerische Hälfte. Simon Böhm erlief sich die Kugel, rannte dann ohne Gegenwehr aufs gegnerische Tor zu und legte den Ball am herausstürmenden Polar-Keeper Julian Rieck vorbei. Rieck versuchte noch zu klären, traf dabei aber nur den Stürmer der Meteoriten, der dadurch zu Fall gebracht wurde. Letzter Mann, klare Torchance vereitelt – Schiedsrichter Stefan Schlums entschied folgerichtig auf Freistoß Meteor und Platzverweis für Polars Torhüter. Und nun wurde es ganz bitter für die Pinguine, die keinen Ersatztorwart dabeihatten und sich daher Spielertrainer Simon Alexander Falke selber einwechseln musste. Den fälligen Freistoß schoss der gefoulte selbst, nämlich flach ins Tor der Gäste. Unterzahl, keinen etatmäßigen Torwart im Kasten, keinen Trainer mehr auf der Bank und nun auch noch der Rückstand. Viel schlimmer hätte es für die Pinguine in dieser Situation kaum laufen können. Und doch, die mitgereisten Fans der Mariendorfer hielten die Stimmung hoch und besangen ihre Mannschaft fast über die gesamte Spielzeit hinweg.

Meteor ließ gegen die nun verunsicherten Gäste gar nichts mehr anbrennen. Selber brauchte man allerdings bis kurz vor dem Pausenpfiff, um gegen nun dicht gestaffelte Pinguine den nächsten Torabschluss zu fabrizieren. Der hatte es dann aber in sich. Nach einem tollen Spielzug, in dem Meteor die eigene Überzahl gut auszuspielen wusste, steckte Simon Böhm durch zu Marcos Terzopulos-Koutsoubas, der über die rechte Seite aufs gegnerische Tor zulief und dem eingewechselten Falke keine Chance ließ (43.). 2:0 nach zwei Abschlüssen, effizienter kann man kaum spielen. Und bei dieser Effizienz blieb die Heimmannschaft bis zur Pause auch. Nach einem guten Zusammenspiel zwischen Jamal Dähn und Rick Mickael Ella flankte Letztgenannter aus dem Halbfeld in den gegnerischen Strafraum, wo „Memo“ Padilla Cross quasi mit dem Halbzeitpfiff für das 3:0 Meteors sorgte (45. +3). Die Meteorfans, die sich trotz des graupeligen Wetters an die Ungarnstraße getraut hatten, waren verzückt. Und das konnten sie auch in Halbzeit zwei bleiben. Nun zwar nicht mehr so effizient, dominierte die Heimelf die Partie nun komplett. Angriff um Angriff rollte aufs Tor der Polaren zu. Die Gäste kamen nun kaum mehr heraus aus der eigenen Spielhälfte. Meteor ließ aber zunächst Riesenchancen liegen. Beispielhaft herausgepickt eine Situation aus der 48. Spielminute. Terzopulos-Koutsoubas dribbelte sich in den gegnerischen Strafraum, legte dann den Ball am herausstürmenden Torhüter vorbei zu Böhm, der dann aber vor dem leeren Tor am letzten Verteidiger hängen blieb. Besser machte es nach einer knappen Stunde Jannik Jantzen, der nach einem starken Kombinationsspiel zwischen Padilla Cross, Sertac Beyazgül und ihm selbst trotz Gegendrucks die Ballkontrolle behielt und von der Strafraumgrenze zum 4:0 abschließen konnte. Kurze Zeit später hätte Jantzen fast einen Doppelpack geschnürt, sein Kopfball landete aber nur an der Latte. Meteor legte keine Pause mehr ein und so dauerte es erneut nur zwei Zeigerumdrehungen, da ging Bilal Cubukcu von links in den Strafraum hinein und passte den Ball scharf ins Zentrum des Fünfmeterraumes. Polar-Verteidiger Arne Schlüter klärte zwar noch vor dem einschussbereiten Böhm, allerdings auch am Torwart vorbei zum 5:0 ins eigene Tor (70.). Zu Gute halten muss man den Gästen, dass sie trotz des Spielverlaufs stets fair in der Partie blieben und weiter versuchten Fußball zu spielen. Meteor spielte aber deutlich besser und so durfte auch der eingewechselte Serkan Altin noch einmal jubeln. Einen Eckball Cubukcus klärte Torhüter Falke direkt vor die Füße Altins, der mit seinem anschließenden Schuss den 6:0-Endstand herstellen konnte (86.).

Nach einer weiteren Großchance vom Mohammed Hamiss, die Pinguin-Trainer-Torhüter Falke vereiteln konnte, pfiff Schiedsrichter Schlums das Spiel pünktlich ab. Meteors höchster Saisonsieg brachte Fans und Verantwortliche der Gastgeber zum Strahlen und macht schon jetzt Vorfreude auf das nächste Top-Spiel an der Ungarnstraße am kommenden Freitag gegen die Zweivertretung des Berliner SC.

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Gegen Polar Pinguin den Schwung aus dem Pokalspiel mitnehmen

Gegen Polar Pinguin den Schwung aus dem Pokalspiel mitnehmen

Für unsere Meteoriten geht es heute um 19:45 Uhr auf der heimischen Sportanlage Ungarnstraße gegen die beste Auswärtsmannschaft der Liga um den nächsten Dreier.

Zuletzt in der Liga nicht so ganz auf der Höhe, konnte die Mannschaft um Kapitän Tim Riese am vergangenen Wochenende bei Schwarz-Weiß Spandau erstmals seit vielen Jahren wieder den Einzug in das Achtelfinale des Cosy Wasch-Landespokals klar machen. Beim 3:1-Erfolg gegen die gut dagegenhaltenden Spandauer tat sich Meteor schwer, konnte sich letztendlich aber vor allem auch durch die bessere individuelle Qualität unserer Spieler verdient durchsetzen. Die Tore erzielten Simon Böhm (1:0 – Abstauber nach scharfer Flanke von Marcos Terzopoulos-Koutsoubas (16.), 3:1 – durchgesetzt gegen zwei Verteidiger, dann Torwart ausgeguckt (90. +2)) und Jannik Jantzen (2:0 – zu kurzen Rückpass der Spandauer erlaufen (22.)). Das zwischenzeitige 1:2 für die Spandauer erzielte Marcel Ilmer in der 33. Minute.

So erfolgreich soll die Partie nun auch gegen die Pinguine verlaufen, die aktuell immerhin Tabellenführer unserer Landesligastaffel sind. Neben der besten Offensive der Liga stellen die Mariendorfer Gäste aber auch die schwächste Abwehr der oberen Tabellenhälfte. So musste man sich in der letzten Partie zu Hause gleich mit 0:6 gegen den FC Internationale Berlin, immerhin zu diesem Zeitpunkt auf einem Abstiegsplatz befindlich, geschlagen geben. Aber Ausrutscher können passieren und so wird wohl heute Abend, bei beinahe polaren Temperaturen, eine hochmotivierte Gästemannschaft auf der Ungarnstraße auflaufen. Und genauso motiviert wird auch unsere Mannschaft nach dem erfolgreichen Pokalspiel sein. Trotzdem wünschen wir uns auch in dieser Woche wieder jede Menge positiver Unterstützung von den Rängen.

Darum, liebe Meteoriten, feuert uns an und lasst uns gemeinsam der Kälte trotzen. Nur gemeinsam sind wir stark!