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Alles Gute Aziz!

Alles Gute Aziz!

Mit großer Dankbarkeit verabschieden wir Aziz Ökten, der in seinen zwölf Jahren beim BFC Meteor 06 große Fußspuren hinterlässt.

2012, von der zweiten Mannschaft des SV Hürriyet in unsere, damals noch in der Kreisliga A spielende erste Herren gewechselt, stieg er mit Meteor als Spieler erst in die Bezirksliga und später auch in die Landesliga auf. Aber auch als Spielertrainer unserer Zweiten war Aziz sehr erfolgreich und brachte das Team nach ebenso zwei Aufstiegen bis in die Bezirksliga, die im ersten Jahr nach dem Aufstieg auch sicher gehalten werden konnte. Mit Aziz Ökten verlässt uns auf eigenen Wunsch ein guter Fußballer, klasse Trainer und vor allem toller Mensch. Lieber Aziz, der BFC Meteor 06 bedankt sich für deine großartigen Leistungen, die den ganzen Verein vorangebracht haben. Wenn du irgendwann wieder zurückkommen möchtest, wird für dich immer eine Tür offen stehen.

Aziz, wir wünschen Dir und Deiner Familie für die Zukunft alles Gute!

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Chancenlos gegen Friedenau

Chancenlos gegen Friedenau

In einem überwiegend zähen Spiel gewinnt der Friedenauer TSC bei unseren Meteoriten verdient, wenn auch etwas zu hoch, mit 3:0.

Viel zu schreiben gibt es nicht von der Partie des Tabellenneunten gegen den Dritten unserer Landesligastaffel. In einem Spiel, in dessen erster Halbzeit Friedenau zwar etwas mehr Ballbesitz hatte, waren Torabschlüsse auf beiden Seiten aber absolute Mangelware. So konnten insbesondere die Torhüter das schöne Wetter genießen und sich die letzten Sonnenstrahlen des Abends auf das Gesicht scheinen lassen. Erst kurz vor der Pause kam Lennart Nerlich nach einer Ecke per Seitfallzieher zum Abschluss. Dessen Ball wurde auch gleich richtig gefährlich, Samuel Pötter klärte aber per Kopf von der Linie. Beim Stande von 0:0 ging es schließlich folgerichtig auch in die Pause.

Die zweite Halbzeit begann dann zunächst wie die erste. Im lauen Sommerkick war ersichtlich, dass es für Meteor um nicht mehr viel ging. Nicht zu erkennen war, dass Friedenau die Polaren Pinguine noch vom Aufstiegsplatz vertreiben wollte. Jedenfalls bis zur 57. Spielminute. Wie aus dem Nichts kamen die Gäste aus Friedenau zur 1:0-Führung. Auf der rechten Außenbahn konnte sich Jonas Buchholz durchsetzen und eine Flanke in den Strafraum Meteors schlagen. Diese war eigentlich viel zu weit und zeugte erst einmal von keiner Gefahr. Allerdings schien auch Meteors Defensive nicht damit zu rechnen, dass aus dieser Möglichkeit noch etwas werden kann. Anders ist nicht zu erklären, wieso niemand auf der linken Seite bei Tristan Niemann war, der den Ball zu dem neben sich platzierten Dominik Plohmann passte, der dann wiederum aus 18 Metern einfach mal aufs Tor schoss. Der Ball senkte sich bei diesem ersten Torschuss Friedenaus zum 1:0 in die Maschen des Heimtores.

Das Tor spielte den Gästen in die Karten, die sich nun noch mehr darauf konzentrierten, hinten nichts anbrennen zu lassen. Und was soll man sagen, es gelang ihnen auch sehr gut. Meteor strahlte über die gesamte zweite Halbzeit keine Gefahr mehr aus. Hinten aber blieb man anfällig. Vor allem mit hohen Bällen auf die rechte Außenbahn sorgten die Gäste für ein höheres Ergebnis. Ein Freistoß aus dem eigenen Strafraum der Gäste landete beim eingewechselten Sebastian Smith, der relativ unbedrängt einen flachen Ball in den heimischen Strafraum spielen konnte. Dort stand Jonas Buchholz ziemlich frei und vollendete zum 2:0 (78.). Nur drei Minuten später fast eine genaue Kopie dieses Tores. Freistoß aus dem Gästestrafraum, der Ball landet wieder bei Sebastian Smith, der sich auf der rechten Bahn erneut durchsetzt und den Ball flach in den Strafraum spielt. Dieses Mal stand Finley Fuchs richtig und vollendete zum 3:0 für die Gäste. Da beide Mannschaften, außer bei diesen Toren, keine größeren Offensivakzente setzen konnten, blieb es schließlich beim 3:0 für die Gäste, die damit zumindest über Nacht auf den zum Aufstieg berechtigten zweiten Tabellenplatz rutschten.

Bei der Heimelf überwog am Ende aber nicht die Trauer über das verschenkte Spiel, sondern viel mehr die Dankbarkeit gegenüber Özkan Sarac, der sich nach seinem insgesamt 82. Ligaspiel für unsere Meteoriten aus dem aktiven Herrenfußball zurückzieht. Özkan war in dieser Zeit wichtiger und stets ruhiger und besonnener Bestandteil unserer Mannschaft und damit entscheidend für den Aufstieg aus der Bezirksliga und der anschließenden Stabilisierung in der Landesliga. Lieber Özkan, auf deinem weiteren Weg viel Erfolg und besten Dank für deine Leistungen im Verein!

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Später Punktgewinn beim SFC Stern 1900 II

Später Punktgewinn beim SFC Stern 1900 II

Bis kurz vor Schluss führte Gastgeber Steglitzer FC Stern 1900 II mit 1:0 gegen unsere Meteoriten, bevor sich die Ereignisse überschlugen und das Spiel nach drei späten Toren noch 2:2 endete.

Beim direkten Tabellennachbar startete Meteor gut in die Partie. Tim Riese hatte bereits nach neun Minuten die erste Kopfballchance, verpasste aber knapp die Gästeführung. Nur wenige Sekunden später kam Jannik Jantzen zum Abschluss, konnte den Ball aber ebenso nicht zur Führung verwerten. Erst nach einer guten Viertelstunde kamen dann auch die Gastgeber zu ihrer ersten Gelegenheit, es blieb aber weiter beim 0:0. Insgesamt entwickelte sich hier ein gutes Spiel, mit leichten Vorteilen für die Weddinger Gäste. Kurz vor der Pause hätten sich diese dann auch fast ausgezahlt, Tim Riese per Kopf an die Latte (40.) und Pascal Jüterbock per Schuss an Torwart (43.) ließen aber die Führung liegen. So blieb es beim 0:0 zur Halbzeitpause.

In der zweiten Spielhälfte kamen dann auch die Gastgeber etwas besser in die Partie und es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Und wie leider schon so oft in dieser Saison machten es scich die Meteoriten selber schwer. Im eigenen Aufbauspiel den Ball verlierend, ermöglichte man es den Steglitzern sich schnell über drei Stationen in den Strafraum der Meteoriten zu kombinieren. Die entstandene Chance ließ sich Salvatore Mancusi in der 54. Spielminute nicht nehmen und verwandelte zum 1:0 für die Heimelf. Meteor ließ sich dadurch aber nicht schocken und kam im weiteren Verlauf zu einigen guten Torgelegenheiten. Jannik Jantzen (64.), Lennart Nerlich (68.), Solomon Okoronkwo (69.) und Pascal Jüterbog (75.) bekamen den Ball aber irgendwie nicht über die Linie. Erst in der 83. Spielminute dann der verdiente ausgleich. Von links segelte eine Flanke in den gegnerischen Strafraum. Der Kopfballstarke Tim Riese legte den Ball eben per Kopf auf Jannik Jantzen, der sogleich Jamal Dähn ins Spiel brachte. Der Rückkehrer traf dabei zum späten und vielumjubelten 1:1-Ausgleich.

Leider hielt die Freude nicht lange an, denn beinahe im direkten Gegenzug lief Yusuf Yorguner auf der linken Seite erst allen davon, spielte dann im Strafraum gleich zwei Gegenspieler aus und traf zur erneuten Heimführung. Ganz bitter gelaufen für unsere Meteoriten, die in diesem Spiel eine Niederlage wirklich nicht verdient hätten. Und dazu kam es dann glücklicherweise auch gar nicht. Auch Simon Böhm, frisch aus seiner Fußballpause zurückgekehrt, trug sich noch einmal in die Torschützenliste ein. Es lief bereits die 94. Spielminute, als Meteor am gegnerischen Strafraum einen Freistoß zugesprochen bekam. Betreuer Michael Porsch legte sich gleich fest, Simon Böhm wird diesen verwandeln. Und so kam es dann auch. Platziert geschossen, verwandelte Böhm den Freistoß quasi mit dem Schlusspfiff direkt zum 2:2. AM Ende wohl ein insgesamt gerechtes Unentschieden, mit dem wohl beide Mannschaften leben können.

Weiter gehts für Meteor nun am Freitag um 19:45 auf der heimischen Sportanlage gegen den Friedenauer TSC. Am vorletzten Spieltag geht es für unsere Gäste noch um den Aufstieg. Nur drei Punkte hinter dem Tabellenzweiten Polar Pinguin stehend, haben die Friedenauer mit nun 4 Siegen in Serie, darunter unter anderem der beeindruckende 10:1-Auswärtserfolg beim BSV Heinersdorf, noch beste Chancen, den direkten Konkurrenten zu holen. Für Meteor hingegen geht nach oben und nach unten nicht mehr viel. Trotzdem wird unsere Mannschaft sich voll reinknien und am Freitag den nächsten Heimsieg anvisieren. Liebe Meteorfans, wir freuen uns auf euch. Nur gemeinsam sind wir stark!

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Verdienter Heimsieg gegen Berolina Stralau

Verdienter Heimsieg gegen Berolina Stralau

Meteor zeigt im Heimspiel gegen Berolina Stralau fast durchweg eine gute Leistung und belohnt sich durch den 2:0-Sieg an der Ungarnstraße mit einem verdienten Dreier.

Nach zuletzt drei sieglosen Spielen in Serie hatten unsere Meteoriten mit dem Tabellenfünften Berolina Stralau im Nachholspiel nicht gerade die einfachste Aufgabe vor der Brust. Gegen die Friedrichshainer, die das Hinspiel noch mit 1:0 gewonnen hatten, waren die Weddinger aber von Beginn an wach und hochmotiviert. Das lag vielleicht daran, dass Geschäftsführer Adel Ghazi ausnahmsweise mal das Coaching übernahm, vielleicht aber auch an Rückkehrer Tim Riese, der nicht nur mit seiner Kopfballpräsenz für sichtbar mehr Stabilität in der Defensive sorgte. Auffällig war aber auch ein anderer Defensivakteur. Innenverteidiger Lennart Nerlich brachte seine Mannschaft nämlich bereits in der 11. Spielminute mit 1:0 in Führung, als er, ziemlich ungedeckt, einen von Jamal Dähn getretenen Freistoß aus fünf Metern volley ins gegnerische Tor schoss. Diese frühe Führung verhalf der Heimelf die Partie von Beginn an zu kontrollieren. Vor allem aber hinten ließ man so gut wie nichts anbrennen. Als dann Pascal Jüterbock nach einer halben Stunde auf Vorlage Jannik Jantzens aus 22 Metern mit einem Gewaltschuss das 2:0 besorgte, schien alles in die richtige Richtung zu laufen. Kurz darauf hätte das Spiel aber doch noch kippen können als Meteor einmal unachtsam im Spielaufbau war, Stralau brachte aber das Kunststück fertig, freistehend aus fünf Metern am Tor vorbeizuschießen. Glück gehabt Meteor.

Danach wieder das Heimteam und erneut war es Lennart Nerlich, der nach einer Standardsituation das Tor auf dem Fuß hatte. Einen von Jannik Jantzen getretenen Eckball leitete Tim Riese per Kopf zum überraschten Nerlich weiter, der aus kurzer Distanz am stark reagierenden Schlussmann Philipp Wegerich scheiterte (37.). So bleib es bei der 2:0-Halbzeitführung Meteors, die auf den Rängen für entspannte Zuschauer sorgte.

Die erste Chance in der zweiten Spielhälfte gehörte wieder den Gästen aus Stralau. Dieses Mal war es Tom Jonach, der frei vor Meeor-Goalie Selvedin Begzadic zum Abschluss kam, an Meteors starkem Schlussmann aber seinen Meister fand (63.). Beinahe im direkten Gegenzug kam Pascal Jüterbock aus spitzem Winkel zum Abschluss, kam aber ebenfalls nicht am gegnerischen Torhüter vorbei. So blieb es auch bis in die Schlussphase beim 2:0 aus Sicht Meteors. Dann wurde es aber nochmal spannend. Zunächst schlug Farouk Ben Mustapha eine Flanke vom rechten Flügel in den gegnerischen Strafraum, die an die Latte abgefälscht wurde. Der Nachschuss von Mohammed Hamiss wurde gerade noch so geblockt (77.). Dann war wieder Stralau relativ frei unterwegs in Richtung Tor, konnte aber durch Torhüter Begzadic noch gestoppt werden. Dabei nahm er jedoch laut Schiedsrichter Simon Pearson außerhalb des Strafraums die Hand zur Hilfe und musste daher mit einer roten Karte im Schlepptau den Platz verlassen (83.). Den anschließenden Freistoß bekamen die Stralauer glücklicherweise nicht an der Mauer vorbei und so blieb es auch weiterhin bei einer sicheren Führung für die Ungarnstraßler. Trotz Unterzahl gehörte die letzte Chance des Spiels noch einmal unseren Meteoriten, nachdem Jamal Dähn einen weiten Ball aus der eigenen Spielhälfte in den Lauf von Solomon Okoronkwo spielte, der mit seinem Versuch, freistehend den gegnerischen Torhüter zu überlupfen, noch an diesem hängenblieb (90.). Kurz darauf war Schluss und die Heimelf konnte sich endlich wieder einmal über einen Dreier freuen.

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Verschenkte Punkte beim Berliner SC II

Verschenkte Punkte beim Berliner SC II

Im frühmorgendlichen Sonntagskick beim Berliner SC II lässt Meteor vorne zu viel liegen, spielt hinten unachtsam und verliert so unnötig mit 2:3.

Deutlich ersatzgeschwächt nach Wilmersdorf gefahren, so musste etwa mit Okay Sever ein bereits 46-jähriger Torhüter noch einmal seine Sportschuhe aus dem Schrank heraussuchen, hatte Meteor trotzdem die erste gute Torchance des Spiels. Nach einem Fehlpass der Gastgeber vor dem eigenen Strafraum war plötzlich Pascal Jüterbock frei durch, scheiterte aber an Torhüter Paul Schlicht (13.). Auf der anderen Seite machten es die Gäste besser, als der rechte Flügelspieler sich gegen gleich zwei Gegenspieler durchsetzen konnte und den Ball flach in den Strafraum schlug. Der eingestartete Bryan Lilja musste nur noch abstauben und tat das schließlich auch erfolgreich zum 1:0 (16.). Meteor blieb aber weiter am Drücker und hatte das Spiel unter Kontrolle. In der 36. Spielminute war es der wieder zu den Weddingern zurückgekehrte Jamal Dähn, der nach Vorlage von Padilla Cross den Ausgleich auf dem Fuß hatte, jedoch frei vorbeischoss. Und wie schon beim ersten Gegentor dauerte es erneut nicht lange, bis sich diese vergebene Chance rächte. Im direkten Gegenzug dribbelte sich Ezher Akbulut durch die komplette Meteor-Defensive und schaffte es dabei im Fallen sogar noch den Ball zu Felix Klebe durchzustecken. Der Wilmersdorfer ließ sich nicht zweimal bitten und verwandelte zum 2:0 für die Heimelf (36.). Aber noch gaben sich die Gäste nicht auf und als Solomon Okoronkwo in der 41. Spielminute per Lupfer das 1:2 für Meteor erzielte, war wieder alles offen. Und Meteor wollte den Ausgleich noch vor der Pause. Okoronkwo (drüber, 45.), Padilla Cross (drüber, 45. +1) und Jamal Dähn (zweiter Sieger gegen Torwart, 45. +2) ließen aber beste Chancen liegen.Die zweite Halbzeit begann im Grunde, wie die erste endete, mit einer Großchance für die Weddinger. Eneut war es Pascal Jüterbock, der den Ausgleich auf dem Fuß hatte, aber ein Verteidiger verhinderte gerade noch so den Einschlag (48.). Und was wir bereits in der ersten Halbzeit zur Genüge lernen konnten – triffst du nicht, trifft der Gegener. Und so dauerte es auch dieses Mal wieder nur knapp fünf Minuten, bis die Gastgeber nach der vertanen Chance der Meteoriten selber zum Tor kamen. Flanke Akbulut, Kopfball Alexander Huse – 3:1 in der 53. Spielminute. So einfach kann es gehen. Dieses Tor war ein Wirkungstreffer. Nun kam von Meteor erst einmal offensiv nicht mehr viel. Die Gastgeber standen hinten sicher und suchten nun selbst auch nicht mehr um jeden Preis die gegnerische Hälfte. So dauerte es bis zur 80. Spielminute, bis es wieder einmal eine erwähnenswerte Szene gab. Nach kurz ausgeführter Ecke schoss Farouk Ben Mustapha knapp am Wilmersdorfer Kasten vorbei. Dieser Schuss war aber noch einmal ein Weckruf für die Gastmannschaft, denn plötzlich kam nochmal etwas Offensivfeuer ins Spiel. Der Abschluss Okoronkwos wurde aber aus kurzer Distanz noch sensationell von Torhüter Schlicht gehalten, bevor Rick Mikael Ella den Nachschuss aus noch kürzerer Distanz über das Tor schoss (85.). In der letzten Spielminute brachte dann der zuvor eingewechselte Mohammed Hamiss seine Meteoriten dann doch noch einmal auf 2:3 heran. Ein weiteres Tor wollte den Weddingern aber nicht mehr gelingen und so blieb es bei der unglücklichen 2:3-Niederlage.

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Sonntag 10:30 Uhr zum Berliner SC II

Sonntag 10:30 Uhr zum Berliner SC II

In aller Frühe müssen sich unsere Meteoriten am morgigen Sonntag bereits zu 10:30 Uhr auf dem Hubertussportplatz einfinden, um beim Berliner SC II die nächsten Punkte einzufahren.

Früh aufstehen muss, wer beim Berliner SC II siegen will, tragen die Gastgeber aus Wilmersdorf ihre Heimspiele doch regelmäßig in aller Frühe aus. So auch am morgigen Sonntag, wenn unsere Meteoriten beim Tabellensiebten mal wieder einen Dreier einfahren möchten. Zuletzt gingen beide Mannschaften beinahe im Gleichschritt voran. Das allerdings sehr langsam, holten beide Teams aus ihren letzten fünf Spielen doch jeweils nur vier Punkte. In der Hinrunde noch im oberen Mittelfeld mitspielend, finden sich beide Mannschaften in der Rückrundentabelle nur im unteren Drittel wieder. Die Liga ist aber eng und gerade im Mittelfeld gibt es keine Favoriten mehr. Insofern wird es spannend sein, was beide Mannschaften zu bieten haben.

Im Hinspiel gewannen die Wilmersdorfer mit 2:1, nachdem Meteor noch zur Pause mit 1:0 geführt hatte. Insofern geht es für die Weddinger auch darum, das Gesamtergebnis noch ins Positive zu drehen. Genug Zeit zum Trainieren hatte die Mannschaft von Houssen Sakr auf jeden Fall, durfte man doch in der vergangenen Woche das eigene Heimspiel aufgrund des Großbrandes in Lichterfelde nicht bestreiten. Zwei Wochen ohne Landesligafußball also auch für unsere Fans, die nun am Sonntag also wieder die Chance haben ihre Mannschaft nach vorne zu peitschen. Liebe Meteoriten, nutzt das schöne Wetter und begleitet uns auf den Hubertussportplatz. Nur gemeinsam sind wir stark!

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Ü40 gewinnt den Berliner Landespokal der Senioren

Ü40 gewinnt den Berliner Landespokal der Senioren

In einem ausgeglichenen und spannenden Pokalfinale setzt sich unsere Ü40 mit 6:5 nach Elfmeteschießen gegen den letztjährigen Landespokalsieger Hertha BSC durch und gewinnt damit erstmals den Berliner Landespokal.

Gegen den bis zu diesem Spiel ungeschlagenen amtierenden Ü40-Landesmeister und Pokalsieger Hertha BSC, der unter anderen mit den Ex-Profis Benjamin Köhler und Timo Uster aufwarten konnte, versuchten unsere Meteoriten von Beginn an das Spiel ausgeglichen zu gestalten. Trotzdem gehörten die ersten Torabschlüsse zunächst einmal den Charlottenburgern, die daraus aber noch nichts Zählbares herausholen konnten. Meteor kam im Laufe der ersten Halbzeit gegen die favorisierte Hertha aber immer besser ins Spiel und kam nun selbst zu Torabschlüssen. Aber sowohl Ugurtan Cepni, Serkan Öztürk als auch Irfan Yetim blieben dabei ohne Abschlussglück. Und so ging es beim Stande von 0:0 in die Pause.

In der zweiten Halbzeit war es abermals die alte Dame aus dem Westen Berlins, die etwas besser aus der Kabine kam. Und so war es Ümit Ergidi, der seine Mannschaft nach einer guten Stunde mit 1:0 in Führung brachte. Für unsere Meteoriten zunächst ein kleiner Downer, ist Hertha doch bekannt dafür, nur wenige Gegentore zuzulassen. So haben die Blau-Weißen in ihren 19 Verbandsligaspielen in dieser Saison erst sieben Gegentore zugelassen. Was den Meteoriten aber weiter Hoffung machte ist, dass sie selbst gleich zweimal in der Liga gegen die Herthaner treffen konnten. Und so gaben sich die Ungarnstraßler nicht auf und spielten weiter nach vorne. Fünf Minuten vor dem regulären Spielende erhielt unsere Mannschaft dann tatsächlich noch die Chance zum Ausgleich, nachdem Schiedsrichter Torsten Rudolph auf Strafstoß für Meteor entschieden hatte. Özkan Gümüs nahm die Verantwortung auf sich, fasste sich ein Herz und verwandelte zum umjubelten 1:1-Ausgleich. Dabei blieb es auch bis zum Abpfiff nach einer achtminütigen Nachspielzeit, so dass schließlich ein Elfmeterschießen herhalten musste, um den Pokalsieger zu ermitteln. Nachdem Özkan Gümüs, Irfan Yetim, Amir Ahmad Bani-Ameri, Özkan Sarac und auch die ersten vier Torschützen der Herthaner erfolgreich verwandelt hatten, verschoss Herthas fünfter Schütze. Nun hatte Ugurtan Cepni den entscheidenden Elfmeter auf dem Fuß und verwandelte sicher.

Danach nur noch grenzenloser Jubel bei unserer Mannschaft, die damit einen ihrer größten Erfolge überhaupt erreichte. Der BFC Meteor 06 gratuliert seiner Ü40 zum verdienten Pokalerfolg. Was für eine großartige Leistung!

Fotos vom Spiel: FuPA

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Niederlage beim Tabellenletzten

Niederlage beim Tabellenletzten

Wie schon so oft in dieser Saison schafft es Meteor nicht Konstanz auf den Platz zu bringen und verliert bei Schlusslicht BSV Heinersorf mit 1:3.

Es hätte so schön werden können. Das Wettergott hatte für ordentlich Sonne und Wärme gesorgt, die vergangenen beiden Spiele unserer Meteoriten sorgten für Optimismus vor dem Spiel und die Gastgeber mussten aus ihrer zweiten Mannschaft Spieler hinzuziehen, um überhaupt ausreichend Personal auf den Platz zu bekommen. Und so begann das Spiel auch wie erwartet. Meteor mit viel Ballbesitz gegen tiefstehende Heinersdorfer. Vor allem, wenn es über die Außen ging, wurde Meteor auch gleich gefährlich. In der 11. Spielminute dann fast die Führung für die Gäste, als Bahadir Katirci eine Flanke gut in den Strafraum schlug und Mohammed Hamiss per Kopf fast das 1:0 erzielte. Mit einem sensationellen Reflex hielt Schlussmann Garba Chakourou, der einen klasse Tag erwischt hatte, seinem Team aber die Null. Keine zehn Minuten später war es erneut Hamiss, der die große Chance zur Führung hatte. Zuvor hatte Jannik Jantzen Pascal Jüterbock in Szene gesetzt, der den Ball quer auf Hamiss spielen konnte. Der schnelle Stürmer fand aber abermals in Chakourou seinen Meister. Und wenn man vorne die Dinger nicht macht, dann fällt garantiert hinten einer rein. Und so war es wieder mal ein Fehlpass im eigenen Aufbauspiel, der Meteor das Leben schwer machte. Die Heinersdorfer waren nämlich aufmerksam und spritzten dazwischen. Christian Schrempf kam an den Ball, legte quer zu Florian Franz und der ließ sich nicht bitten und erzielte die zu diesem Zeitpunkt völlig überraschende Heimführung. Und nun tat sich Meteor plötzlich schwer, das Spiel wieder an sich zu ziehen. Zwar immer noch überwiegend im Ballbesitz, kam man nun gegen die tiefstehenden Gastgeber kaum noch zu Torgelegenheiten. Erst kurz vor der Pause legte sich Meteor auch offensiv wieder ins Zeug. Palle Jüterbock scheiterte aber zunächst am starken Chakourou und anschließend an der Lattenunterkante (beide 45.). Kurz darauf war Pause und Meteor musste sich die Frage gefallen lassen, wie man hier zur Pause hinten liegen konnte.

Aber es waren ja noch 45 Minuten zu spielen und die individuelle Qualität im Kader der Weddinger und das Spiel gegen Inter ließen noch auf ein erneutes Drehen des Ergebnisses hoffen. Und Meteor war auch gleich wach. Fünf Minuten nach dem Wiederanpfiff erkämpfte sich Bahadir Katirci einen zu kurz abgeschlagenen Ball und passte diesen Flach in den Strafraum. Dort schlug ein Heimverteidiger über den Ball, so dass der eingelaufene Hamiss mit der Zehenspitze für den 1:1-Ausgleich sorgte. Meteor war nun wieder da. Und erneut war es der agile Hamiss, der nun die Führung auf dem Fuß hatte, von der Strafraumgrenze aber knapp vorbeischoss (55.). Fünf Minuten später war Kevin Landskron dann durch, scheiterte aber im eins gegen eins an Heinersdorfs Schlussmann. Es war wie verhext, Meteor ließ beste Chancen liegen. Ganz anders die Heimelf. in der 64. Minute schlug Chakourou, an diesem Tag Heinersdorfs Bester, einen weiten Abschlag Richtung gegnerischen Strafraum. Florian Franz erlief sich den Ball, ging in den Strafraum und wurde dort von Meteor-Torhüter Omar El-Ahmad von den Beinen geholt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Isaac Okpoti Sowah sicher zur erneuten Heimführung. In den letzten 20 Minuten versuchte Meteor vieles, es fehlten aber die Ideen, um sich gegen Heinersdorf in aussichtsreiche Positionen zu bringen. Die Gastgeber hingegen versuchten weiterhin hinten dicht zu stehen und sich durch schnelle Vorstöße zu entlasten. Da Meteor kurz vor Schluss bei einem Freistoß der Pankower aus der eigenen Hälfte wieder nicht auf der Höhe war, fiel schließlich sogar noch das 3:1. Der schnell ausgeführte Freistoß landete beim frei stehenden Nils Letz, der in den Strafraum dribbelte und dort den eingewechselten Marvin Schmidt fand. Der brauchte nur noch einschieben und entschied somit das Spiel für seine Mannschaft.

Für Meteor ging es in einem weiteren Auswärtsspiel ohne Punkte wieder nach Hause. Die Chancen auf einen Sieg waren da, aber durch die Masse an individuellen Fehlern machte sich die Mannschaft wieder einmal das Spiel selbst kaputt. Nun gilt es sich wieder auf die eigene Heimstärke zu konzetrieren, um sich am Freitag gegen Berolina Stralau den letzten Abstiegssorgen zu entledigen.

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Spiel gedreht gegen Inter – mit Rückenwind nach Heinersdorf

Spiel gedreht gegen Inter – mit Rückenwind nach Heinersdorf

Am Donnerstag ging es für unsere Meteoriten im Wiederholungsspiel gegen den FC Internationale darum, die gute Leistung aus dem wegen Unwetters abgebrochenen Spieles vor zwei Wochen zu wiederholen.

Damals, nach 55 Minuten mit 2:1 in Führung liegend, musste Meteor leider unverrichteter Dinge wieder den Platz verlassen, da der Schiedsrichter aufgrund andauernder Blitze über dem Platz die Partie vorzeitig abpfiff. Nun kam es also am vergangenen Donnerstag zum Wiederholungsspiel und da waren es zunächst die Gäste vom FC Internationale, die den Ton angaben. Die Mannschaft aus Schöneberg legte los wie die Feuerwehr. Vor allem der blitzschnelle Ryan Max Robert French machte der Weddinger Defensive das Leben schwer. Und so war auch er es, der seine Mannschaft in der 13. Spielminute mit 1:0 in Führung brachte, nachdem Meteor zu langsam auf das Umschaltspiel Inters regierte, wodurch French dann alleine Richtung Tor laufen und den Ball an Selvedin Begzadic vorbei zum 1:0 für die Gäste einschieben konnte. Und Inter war wirklich gut drauf. Im Stile einer Landesliga-Spitzenmannschaft spielten die Schöneberger einen ansehnlichen Fußball. Scharfe und genaue Pässe, ein gutes Umschaltspiel und klare Defensivaktionen der Gäste ließen die Heimelf in der ersten Halbzeit nur wenig am Spiel teilhaben. So fiel dann auch, erneut nach einem schnellen Umschaltspiel, das 2:0 Für den FC Internationale. Wieder war der schnelle French über die Außenbahn durchgebrochen. Dieses Mal legte er aber noch einmal quer und brachte so Baran Akpinar in Stellung, der für die in weiß spielende Mannschaft in der 38. Spielminute erhöhte. Fast aus dem Nichts, im Grunde mit dem Halbzeitpfiff, hatte dann aber Özcan Sarac einen Geistesblitz und spielte einen richtig starken Pass in den Lauf von Jannik Jantzen. Der dribbelstarke Außenspieler zeigte, dass er auch gut zielen kann und lupfte den Ball im Vollsprint über den herausstürzenden Torhüter Inters zum 1:2 aus Sicht der Heimelf ins Tor. Ein wichtiger Treffer vor der Pause. Wie wichtig, sollte sich noch im weiteren Verlauf des Spiels zeigen.

In der zweiten Halbzeit dann ein ganz anderes Bild. Nun entwickelte sich ein wirklich hochklassiges Landesligaspiel zwischen zwei starken Mannschaften. Meteor verdiente sich nun mit mehr Spielanteilen einige Chancen, verpasste aber mehrmals den Ausgleich. Dabei musste die Mannschaft von Houssen Sakr aber stets aufpassen, dass auch Inter nicht noch einmal traf, denn dass Meteor noch zwei Tore erzielen sollte, war gegen die starken Gäste nicht sehr Wahrscheinlich. Einmal aber jubelte die Heimelf noch. Ausgerechnet Meteors Kleinster im Team, besorgte per Kopf den Ausgleich. In der 84. Minute schlug Eren-Alp Toprak einen Freistoß in den gegnerischen Strafraum, den Bahadir Katirci über Torhüter Christobal Roberto Del Fierro zum 2:2 ins Tor köpfte. Ein verdienter Ausgleich, der auch euphorisch bejubelt wurde. Und nun wollte Meteor auch noch den Sieg. Kurz vor Schluss segelte noch einmal ein hoher Ball in den generischen Strafraum. “Memo” Padilla Cross spitzelte den Ball als Direktabnahme noch am Torwart vorbei, verfehlte dabei aber auch knapp den Kasten. So blieb es beim insgesamt verdienten 2:2-Unentschieden zwischen beiden Mannschaften. Nach dem 0:2-Rückstand für Meteor ein gefühlter Sieg. Einen kleinen Wermutstropfen gab es trotzdem noch, weil Jhon Alexander Mora Salgado früh verletzt raus musste. Gute Besserung an dieser Stelle!

Weiter geht es nun schon am morgigen Sonntag um 12:45 Uhr auswärts beim BSV Heinersdorf. Beim Tabellenletzten starten unsere Meteoriten zwar als Favorit, auf die leichte Schulter dürfen unsere Männer die Heinersdorfer aber nicht nehmen. Vor allem in Heinersdorf hat Meteor zuletzt nicht immer gut ausgesehen. Der letzte Auswärtssieg dort liegt sogar schon knapp 10 Jare zurück. Zeit wird es also, auch in Heinersdorf mal wieder einen Erfolg feiern zu dürfen. Aber auch nach den Erfahrungen aus dem Hinspiel, als Meteor erst 0:2 und später 2:3 hinten lag und erst weit in der Nachspielzeit doch noch den Ausgleich feiern durfte, wird das Spiel sicher niemand auf die leichte Schulter nehmen. Wenn uns dann auch noch viele Meteorfans begleiten und unterstützen und so für ein wenig Heimstimmung sorgen, liegen unsere Chancen nicht schlecht an die zuletzt guten Spiele anknüpfen zu können.