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Verdienter Heimsieg gegen Berolina Stralau

Verdienter Heimsieg gegen Berolina Stralau

Meteor zeigt im Heimspiel gegen Berolina Stralau fast durchweg eine gute Leistung und belohnt sich durch den 2:0-Sieg an der Ungarnstraße mit einem verdienten Dreier.

Nach zuletzt drei sieglosen Spielen in Serie hatten unsere Meteoriten mit dem Tabellenfünften Berolina Stralau im Nachholspiel nicht gerade die einfachste Aufgabe vor der Brust. Gegen die Friedrichshainer, die das Hinspiel noch mit 1:0 gewonnen hatten, waren die Weddinger aber von Beginn an wach und hochmotiviert. Das lag vielleicht daran, dass Geschäftsführer Adel Ghazi ausnahmsweise mal das Coaching übernahm, vielleicht aber auch an Rückkehrer Tim Riese, der nicht nur mit seiner Kopfballpräsenz für sichtbar mehr Stabilität in der Defensive sorgte. Auffällig war aber auch ein anderer Defensivakteur. Innenverteidiger Lennart Nerlich brachte seine Mannschaft nämlich bereits in der 11. Spielminute mit 1:0 in Führung, als er, ziemlich ungedeckt, einen von Jamal Dähn getretenen Freistoß aus fünf Metern volley ins gegnerische Tor schoss. Diese frühe Führung verhalf der Heimelf die Partie von Beginn an zu kontrollieren. Vor allem aber hinten ließ man so gut wie nichts anbrennen. Als dann Pascal Jüterbock nach einer halben Stunde auf Vorlage Jannik Jantzens aus 22 Metern mit einem Gewaltschuss das 2:0 besorgte, schien alles in die richtige Richtung zu laufen. Kurz darauf hätte das Spiel aber doch noch kippen können als Meteor einmal unachtsam im Spielaufbau war, Stralau brachte aber das Kunststück fertig, freistehend aus fünf Metern am Tor vorbeizuschießen. Glück gehabt Meteor.

Danach wieder das Heimteam und erneut war es Lennart Nerlich, der nach einer Standardsituation das Tor auf dem Fuß hatte. Einen von Jannik Jantzen getretenen Eckball leitete Tim Riese per Kopf zum überraschten Nerlich weiter, der aus kurzer Distanz am stark reagierenden Schlussmann Philipp Wegerich scheiterte (37.). So bleib es bei der 2:0-Halbzeitführung Meteors, die auf den Rängen für entspannte Zuschauer sorgte.

Die erste Chance in der zweiten Spielhälfte gehörte wieder den Gästen aus Stralau. Dieses Mal war es Tom Jonach, der frei vor Meeor-Goalie Selvedin Begzadic zum Abschluss kam, an Meteors starkem Schlussmann aber seinen Meister fand (63.). Beinahe im direkten Gegenzug kam Pascal Jüterbock aus spitzem Winkel zum Abschluss, kam aber ebenfalls nicht am gegnerischen Torhüter vorbei. So blieb es auch bis in die Schlussphase beim 2:0 aus Sicht Meteors. Dann wurde es aber nochmal spannend. Zunächst schlug Farouk Ben Mustapha eine Flanke vom rechten Flügel in den gegnerischen Strafraum, die an die Latte abgefälscht wurde. Der Nachschuss von Mohammed Hamiss wurde gerade noch so geblockt (77.). Dann war wieder Stralau relativ frei unterwegs in Richtung Tor, konnte aber durch Torhüter Begzadic noch gestoppt werden. Dabei nahm er jedoch laut Schiedsrichter Simon Pearson außerhalb des Strafraums die Hand zur Hilfe und musste daher mit einer roten Karte im Schlepptau den Platz verlassen (83.). Den anschließenden Freistoß bekamen die Stralauer glücklicherweise nicht an der Mauer vorbei und so blieb es auch weiterhin bei einer sicheren Führung für die Ungarnstraßler. Trotz Unterzahl gehörte die letzte Chance des Spiels noch einmal unseren Meteoriten, nachdem Jamal Dähn einen weiten Ball aus der eigenen Spielhälfte in den Lauf von Solomon Okoronkwo spielte, der mit seinem Versuch, freistehend den gegnerischen Torhüter zu überlupfen, noch an diesem hängenblieb (90.). Kurz darauf war Schluss und die Heimelf konnte sich endlich wieder einmal über einen Dreier freuen.